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Vielen Dank, dass du gemeinsam mit uns dafür kämpfst, die „Nikolo-Lüge“ zu stoppen. 

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Der Offene Brief im Wortlaut

Sehr geehrter Herr Strache,

ich wende mich an Sie als Bundesparteiobmann der FPÖ und als voraussichtlich zukünftiger Vizekanzler Österreichs.

In wenigen Wochen feiern wir das Weihnachtsfest. Die Zeit bis dahin gilt – besonders in der christlichen Tradition – als die friedlichste Zeit des Jahres, Weihnachten selbst als Fest der Liebe.

Wie Ihnen sicherlich nicht entgangen ist, befinden sich einige Funktionäre der FPÖ auf Facebook schon wieder im Wahlkampfmodus für die Landtagswahlen in Niederösterreich: Sie missbrauchen das Weihnachtsfest und die damit verbundenen Traditionen dazu, negative Stimmung zu machen und verbreiten über Soziale Medien Sujets, die bei den Bürgerinnen und Bürgern für Verwirrung sorgen.

Hier einige Beispiele:

  • Udo Landbauer – der Spitzenkandidat der FPÖ Niederösterreich – veröffentlichte am 23. November 2017 auf Facebook ein Bild in dem vermittelt wird, der Nikolaus würde in Kindergärten verboten werden. Ein Nikolausverbot gibt es jedoch in Niederösterreichs Kindergärten nicht.
  • Ebenso verunglimpfte Udo Landbauer die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in einer Presseaussendung als „Moslem-Mama-Mikl“.
  • Der Bundesrat Michael Raml wird laut seiner Aussage auf Facebook weiterhin Weihnachtsmarkt statt Wintermarkt sagen. Obwohl unbestritten ist, dass das Wort Weihnachtsmarkt auch weiterhin bestehen bleibt.

Mit diesen Aussagen werden aber nicht nur andere Parteien angegriffen. Die sogenannte „Nikolauslüge“ kursiert bereits seit 2006 jährlich durch (soziale) Medien. Damit werden gezielt Falschinformationen gestreut und ein Keil in die Gesellschaft getrieben. Sie selbst wissen, wie viele Menschen man über soziale Medien erreichen kann. Dieses Vorgehen einzelner Funktionäre schadet dem öffentlichen Diskurs und verunsichert die Bevölkerung. Bereits im Oktober hat NETPEACE mehr Fairness in Sozialen Netzwerken – besonders bei Wahlkampfzeiten – eingefordert. Unterschreiben jetzt auch Sie wie die anderen Parteien den Fairness- und Transparenzpakt für Social Media

Ich appelliere heute an Sie: Sorgen Sie dafür, dass sich ihre Parteikolleginnen und -kollegen in Sozialen Netzwerken fair verhalten. Gerade wenn Ihre Partei künftig Teil der Regierung sein sollte, tragen Sie hier eine besondere Verantwortung. Denn klar ist: Negative Stimmungsmache hat keinen Platz in Österreich – und besonders nicht in der friedlichsten Zeit des Jahres.

Mit besten Grüßen